Executive Threat Dashboard
DACH Threat Landscape · Regulatory Deadlines · Personal Risk Assessment
What happened this week?
Geopolitische Eskalation trifft digitale Infrastruktur – DACH-Unternehmen im Fadenkreuz.
Die erste Aprilwoche markiert eine neue Qualität in der Bedrohungslage für den DACH-Raum: Staatlich gesteuerte Akteure aus dem osteuropäischen und ostasiatischen Raum haben ihre Angriffskapazitäten auf kritische Infrastruktur, Finanzinstitute und mittelständische Zulieferer konzentriert. Parallel dazu hat das BSI drei kritische Schwachstellen in weit verbreiteten VPN-Lösungen (Ivanti Connect Secure, Cisco ASA) als aktiv ausgenutzt eingestuft. Die Anzahl der gemeldeten Sicherheitsvorfälle im DACH-Raum ist gegenüber Vorwoche um 34% gestiegen.
Besonders auffällig ist die Zunahme von Supply-Chain-Angriffen auf Software-Dienstleister im DACH-Raum. Angreifer kompromittieren gezielt kleinere Softwarehäuser, um über deren Update-Mechanismen Zugang zu größeren Unternehmensinfrastrukturen zu erhalten – ein klassischer „Trusted-Supplier"-Angriff, der in der internen Risikobetrachtung vieler Unternehmen noch immer unterrepräsentiert ist. Drei bestätigte Vorfälle dieser Art wurden diese Woche bekannt.
Woodlands empfiehlt für diese Woche: (1) Ivanti Connect Secure und Cisco ASA sofort auf aktuelle Patches prüfen, (2) Software-Drittanbieter auf aktuelle Sicherheitszertifizierungen prüfen und Lieferketten-Risiko in das nächste Board-Update aufnehmen, (3) Netzwerksegmentierung überprüfen – besonders die Isolation von Produktions- und Büronetzen.
Active Threats in the DACH Region
Regulatory Deadlines — Next 12 Months
Risk Heatmap by Industry & Threat Vector
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Sehen Sie, wie Ihr Sektor im Vergleich abschneidet.
Ransomware Volume · Breach Costs · Exploit Speed
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Ransomware-Volumen, Breach-Kosten und Exploit-Geschwindigkeit seit Q1 2024.
Current Cyber Incidents in the DACH Region
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Alle aktuellen DACH-Cybervorfälle auf einen Blick.
Monthly Founder Statement
Warum die makroökonomische Volatilität Cybersecurity-Budgets zerstört – und was Entscheider jetzt tun müssen.
Die geopolitische Unsicherheit des ersten Quartals 2026 hat eine paradoxe Situation erzeugt: Unternehmen, die angesichts wirtschaftlicher Unsicherheit Budgets kürzen, tun das häufig zuerst bei Sicherheitsausgaben – während genau diese Unsicherheit die Angriffsfläche dramatisch vergrößert. Staatlich gesteuerte Akteure nutzen wirtschaftliche Instabilität gezielt aus, weil sie wissen, dass Unternehmen in Konsolidierungsphasen organisatorisch und technisch verwundbarer werden.
Hinzu kommt ein strukturelles Problem: In einem Umfeld steigender Finanzierungskosten und rückläufiger Bewertungsmultiplikatoren gerät IT-Security in Budgetverhandlungen systematisch unter Druck. Die klassische Argumentation – „wir investieren in Security, weil wir es müssen" – verfängt in Board-Diskussionen über Kostensenkung immer weniger. Was verfängt: die Sprache der Werterhaltung. Ein nicht behobenes Sicherheitsrisiko ist kein IT-Problem. Es ist ein Abwertungsrisiko für das Unternehmen – und das ist genau die Sprache, die PE-Investoren und Kreditgeber sprechen.
Meine Empfehlung für April: Wenn Sie in einem Budget-Review-Gespräch sitzen und Security-Ausgaben verteidigen müssen – rahmen Sie die Frage nicht als Kostendebatte, sondern als Bewertungsfrage. Ein ungesichertes Unternehmen wird bei der nächsten Due Diligence abgewertet. Das ist keine Theorie – das ist der Markt, der seit 2024 Sicherheitsreife systematisch bepreist.
How exposed is your company?
In which sector does your company operate?
What do these figures mean for your company?
We translate the threat landscape into concrete action recommendations for your specific situation.
The data presented here is based on public sources (BSI, ENISA, BaFin, CISA) and proprietary analysis. It does not constitute legal or compliance advice.