Woodlands Advisory und Kertos: Datenschutz-Compliance, die in Deutschland bleibt
Woodlands Advisory ist jetzt offizieller Kertos-Partner. Was das für Unternehmen bedeutet, die Datenschutz, DSGVO und EU-Compliance nicht dem Zufall überlassen wollen.
Datenschutz-Compliance scheitert selten an mangelndem Problembewusstsein. Sie scheitert an Komplexität: Dutzende Verarbeitungstätigkeiten, manuelle Dokumentation, Betroffenenanfragen im E-Mail-Postfach, und ein Datenschutzbeauftragter, der mit Bordmitteln an seine Grenzen stößt.
Wer gleichzeitig ISO 27001, NIS2 und DSGVO im Blick behalten muss, verliert sich leicht im operativen Aufwand — statt strategisch zu steuern.
Genau hier setzt die Partnerschaft zwischen Woodlands Advisory und Kertos an.
Was Kertos ist — und was es nicht ist
Kertos ist eine All-in-One-Compliance-Plattform, die in München entwickelt wurde — für den europäischen Markt, nach europäischen Maßstäben. Die Plattform automatisiert Datenschutz- und Informationssicherheitsprozesse von der ersten Gap-Analyse bis zur nachhaltigen Aufrechterhaltung nach dem Audit.
Das Besondere: Kertos ist kein amerikanisches Produkt, das für den deutschen Markt angepasst wurde. Es ist ein deutsches Produkt — entwickelt mit dem Verständnis, dass DSGVO, BSI-Grundschutz und TISAX keine optionalen Erweiterungen sind, sondern die Grundlage.
Kertos ist kein Berater. Es ist die operative Infrastruktur, auf der strategische Beratung erst nachhaltig wirkt.
Datensouveränität als strategischer Vorteil
Für Unternehmen im DACH-Raum ist die Frage nach dem Serverstandort keine akademische. Personenbezogene Daten unterliegen der DSGVO — und deren Anforderungen an Drittstaatentransfers sind seit Schrems II verschärft und regulatorisch unsicher geblieben.
Kertos verarbeitet und speichert Daten ausschließlich innerhalb der EU. Das bedeutet: keine Grauzonen bei Drittstaatentransfers, keine Auslegungsfragen zur DSGVO-Konformität des Speicherorts, keine Kompromisse bei Audit-Nachweisen gegenüber deutschen Datenschutzbehörden.
Für unsere Klienten aus regulierten Branchen — Finanz, Gesundheit, Automobil — ist das kein Nice-to-have. Es ist Voraussetzung.
Skalierbarkeit: Compliance wächst mit dem Unternehmen
Eines der häufigsten Probleme, das wir in Beratungsprojekten antreffen: Compliance-Lösungen, die für den Augenblick funktionieren, aber nicht für das Unternehmen von morgen.
Kertos wurde von Grund auf für Skalierbarkeit entwickelt. Was als DSGVO-Implementierung für ein 30-Personen-Unternehmen beginnt, lässt sich ohne Systemwechsel auf mehrere Frameworks, mehrere Entitäten und mehrere Standorte ausweiten.
Die Plattform unterstützt heute unter anderem:
- DSGVO / GDPR — Verarbeitungsverzeichnis, TOM, DSFA, Betroffenenanfragen automatisiert
- ISO 27001 — zertifizierbares ISMS mit kontinuierlichem Monitoring
- NIS2 — strukturierte Dokumentation und Nachweisführung
- TISAX — für Zulieferer in der Automobilindustrie
- EU AI Act / ISO 42001 — KI-Governance für regulierte KI-Systeme
- SOC 2 — für Unternehmen mit internationalen Enterprise-Kunden
Das bedeutet: Unternehmen starten dort, wo der dringlichste Bedarf liegt — und erweitern schrittweise, ohne das System zu wechseln.
EU-Konformität als Wettbewerbsposition
Compliance ist kein Selbstzweck. Zertifizierungen und nachweisbare Datenschutzprozesse sind zunehmend Voraussetzung für Unternehmenspartnerschaften, Enterprise-Sales und — im Fall von M&A-Transaktionen — für eine positive Bewertung in der Cyber Due Diligence.
Kertos schafft die Nachweisgrundlage. Die Plattform dokumentiert Kontrollen, Risiken und Maßnahmen so, dass sie auditierbar, exportierbar und für Dritte nachvollziehbar sind — inklusive eines strukturierten Trust Centers für Zertifikate und Sicherheitsnachweise.
Kertos ist selbst nach ISO 27001 und ISO 42001 zertifiziert. Das ist kein Marketingpunkt — es ist der Beweis, dass die Plattform die Maßstäbe erfüllt, die sie für ihre Kunden verwaltet.
KI-gestützte Automatisierung: KAIA
Der manuelle Aufwand in Compliance-Projekten konzentriert sich auf wenige, immer wiederkehrende Tätigkeiten: Evidence Collection, Risikoklassifizierung, Policy-Pflege, Beantwortung von Betroffenenanfragen.
Kertos automatisiert genau diese Aufgaben — und geht darüber hinaus. Mit KAIA, dem KI-gestützten Compliance-Assistenten der Plattform, werden Nutzer aktiv durch komplexe Prozesse geführt: von der Ersterfassung von Verarbeitungstätigkeiten bis zur vorgefertigten Risikoanalyse.
Das Ergebnis ist messbar: Kertos gibt an, dass Kunden Zertifizierungen rund 80 Prozent schneller erreichen als mit traditionellen Ansätzen. Die Audit-Erfolgsquote liegt bei 100 Prozent — über alle unterstützten Frameworks hinweg.
Was die Partnerschaft für unsere Klienten bedeutet
Woodlands Advisory bringt die strategische Schicht: Framework-Priorisierung, Gap-Analyse, Risikobewertung, Vorbereitung auf Audits und Zertifizierungsstellen sowie die Einbettung von Compliance in die Gesamtstrategie des Unternehmens.
Kertos bringt die operative Plattform: Automatisierung, kontinuierliches Monitoring, strukturierte Nachweisführung und ein Trust Center, das Compliance sichtbar macht — intern wie extern.
Zusammen entsteht ein Modell, das wir bereits aus der Arbeit mit Vanta kennen und das wir nun auf den Bereich Datenschutz und Privacy erweitern: Compliance nicht als Projekt, sondern als dauerhaft betriebenen Prozess — mit dem Aufwand, der tatsächlich machbar ist.
Warum Automatisierung ohne Beratung nicht genug ist
Kertos zeigt, welche Kontrollen greifen und welche nicht. Was es nicht leistet: die Bewertung, welches Risiko im spezifischen Unternehmenskontext akzeptierbar ist. Die Entscheidung, welcher Rahmen zuerst angegangen wird. Die Vorbereitung auf den Dialog mit Datenschutzbehörden oder auf die Anfragen eines Käufers im Rahmen einer M&A-Transaktion.
Das ist die Arbeit, die Woodlands Advisory übernimmt. Automatisierung ersetzt kein Urteil — sie schafft die Grundlage dafür, dass das Urteil auf vollständigen Informationen basiert.
Nächster Schritt
Wenn Sie aktuell DSGVO-Compliance aufbauen, eine ISO-27001-Zertifizierung planen oder NIS2-Anforderungen strukturiert umsetzen wollen — und wenn Sie dabei auf eine Plattform setzen möchten, die in Deutschland gebaut wurde und in Europa bleibt — lohnt sich ein Gespräch.
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